Stiftung Brasilea, Kunsthalle im Rheinhafen-Viertel, Basel, Schweiz
Die Stiftung Brasilea befindet sich in einem vierstöckigen Industriegebäude aus 1964 im Rheinhafen-Viertel, das 2005 in einen modernen Ausstellungsraum mit rohen Materialien umgewandelt wurde. Das Haus wird heute für drei bis vier zeitgenössische Kunstausstellungen pro Jahr genutzt.
Walter Wüthrich gründete die Stiftung nach seinem Umzug vom Basler Hafen nach Rio de Janeiro 1939, wo er sich mit dem Künstler Franz Josef Widmar in den 1950er Jahren verband. Diese Beziehung bildet den Kern der Sammlung und der künstlerischen Ausrichtung der Institution.
Die Stiftung trägt den Namen Brasilea, was ihre enge Verbindung zu brasilianischer Kultur widerspiegelt. Besucher erleben hier Werke, die verschiedene künstlerische Strömungen aus Südamerika und international nebeneinander zeigen.
Der Besuch erfordert keine besonderen körperlichen Anforderungen, da die Ausstellungsflächen über beide Ebenen leicht zu erreichen sind. Besucher sollten genügend Zeit einplanen, um die Werke in aller Ruhe zu betrachten.
Die Sammlung umfasst über 500 Gemälde von Franz Josef Widmar, die über Jahrzehnte durch die Unterstützung Walter Wüthrichs zusammengetragen wurden. Diese konzentrierte Sammlung eines einzelnen Künstlers macht die Stiftung zu einem seltenen Ort für tiefe Einblicke in sein Schaffen.
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