Dreiländerbrücke, Stahl-Fußgängerbrücke an der deutsch-französischen Grenze nahe Basel, Schweiz.
Die Dreiländerbrücke ist eine Stahlfußgängerbrücke, die 248 Meter über den Rhein führt und Weil am Rhein in Deutschland mit der französischen Gemeinde Huningue verbindet. Das Bauwerk besteht aus einem gewölbten Stahlgerüst und erhebt sich etwa 25 Meter über der Wasseroberfläche.
An der Stelle dieser Brücke stand früher eine Pontonbrücke, die 1944 bombardiert wurde und das Flussüberqueren für lange Zeit unmöglich machte. Das neue Bauwerk wurde 2007 eröffnet und wiederhergestellt die direkte Verbindung zwischen den Ufern.
Die Brücke steht an einem Ort, wo drei Länder aufeinander treffen, und zeigt im Alltag, wie nah sich diese Nachbarn sind. Menschen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz begegnen sich hier beim Spaziergang oder auf dem Fahrrad.
Zu Fuß oder mit dem Fahrrad lässt sich das Bauwerk von beiden Seiten erreichen, mit Parkplätzen in Weil am Rhein und auch auf der französischen Seite verfügbar. Es gibt keine besonderen Einschränkungen und das Überqueren ist jederzeit möglich.
Das Bauwerk gewann 2008 einen Preis für sein innovatives Design und zeigt, wie moderne Ingenieurkunst historische Narben heilen kann. Die geschwungene Stahlform wirkt elegant, obwohl sie allein aus praktischen Gründen entstanden ist.
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