Sperrstelle Bözberg, Militärbefestigungsmuseum am Bözbergpass, Schweiz
Die Sperrstelle Bözberg ist eine Befestigungsanlage mit zwölf Infanteriebunkern, Artilleriestellungen und einem Tunnelsystem, das sich entlang des Bözberg-Gebirgszugs erstreckt. Die unterirdischen Gänge verbinden die verschiedenen Positionen und ermöglichen Bewegungen unter Schutz.
Die Anlage wurde zwischen 1936 und 1940 von der Schweizer Armee als Teil der vierten Verteidigungslinie hinter dem Rhein während des Zweiten Weltkriegs errichtet. Sie sollte ein strategischer Riegel gegen mögliche Angreifer aus dem Norden bilden.
Der Verein Militär- und Festungsmuseum Full-Reuenthal erhält diese historischen Befestigungen zur Bewahrung des militärischen Erbes der Schweiz.
Besucher können an Führungen durch die unterirdischen Tunnel, Bunker und Kommandostellen teilnehmen, um die Anlage richtig zu erforschen. Festes Schuhwerk und eine Jacke sind empfehlenswert, da die unterirdischen Räume kühl und teilweise feuchtig sind.
Im Kommandostand befindet sich ein Wandgemälde mit Landwirtschaftsmotiven, das die Verbindung zwischen Soldaten und der lokalen Bevölkerung symbolisiert. Dieses unerwartete Detail zeigt, wie sehr das tägliche Leben der Region in die Kriegsplanung integriert war.
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