Katholische Pfarrkirche St. Maria Neudorf, Katholische Kirche im östlichen St. Gallen, Schweiz
St. Maria Neudorf ist ein katholisches Kirchengebäude in St. Gallen mit symmetrischer Architektur, zwei runden Fenstern und einer zentralen Kuppel mit kleinen Öffnungen. Die Struktur verbindet Elemente des Jugendstils mit modernem religiösem Bau und wird durch Gemeindehaus und Pfarrwohnung ergänzt, die über überdachte Gänge miteinander verbunden sind.
St. Maria Neudorf wurde 1914–17 nach Entwürfen von Adolf Gaudy erbaut und gilt als dessen bedeutendster Kirchenbau. Die grosse Rosette über dem Westeingang stammt aus der Dörflikirche der Landesausstellung von 1914. Östlich wurden später Pfarreizentrum und Pfarrhaus angebaut, die eine überdachte Galerie mit der Kirche verbindet. Das Gebäude ist als Kulturgut Nr. 10145 der Stadt St. Gallen aufgeführt.
Die grosse Rosette über dem Westeingang stammt aus der Dörflikirche der Landesausstellung von 1914 und wurde hierher versetzt. Im Inneren malte Fritz Kunz die Wandbilder, die farbigen Glasfenster schuf Richard A. Nüscheler aus Zürich. Eine überdachte Galerie verbindet Kirche, Pfarreizentrum und Pfarrhaus und umschliesst den Kirchplatz auf zwei Seiten.
Das Kirchengebäude ist mit Gemeinderäumen und einer Pfarrwohnung verbunden, was es zu einem Ort für religiöse und gemeinschaftliche Zusammenkünfte macht. Die überdachten Verbindungen ermöglichen komfortables Bewegen zwischen den verschiedenen Bereichen bei allen Wetterbedingungen.
Die Orgel wurde 1927 installiert und verfügt über 87 Register mit etwa 4000 Pfeifen, darunter ein besonderes Fernwerk unter der Kuppel. Dieses System ermöglicht es, dass der Klang von oben herab in den Kirchenraum projiziert wird und ein ungewöhnliches Klangerlebnis schafft.
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