Helvétie, Raddampfer
Die Helvétie ist ein 1926 von Sulzer Frères in Winterthur gebauter Raddampfer, 78,5 m lang und 15,9 m breit, mit dunklem Rumpf, hellem Oberdeck und gelbem Schornstein mit schwarzer Kappe. Ihr Name steht in hellen Großbuchstaben auf einem dunklen Feld am Vorschiff. Heute fasst sie 980 Personen und ist seit 2002 ausser Betrieb.
Die Helvétie wurde 1926 von Sulzer Frères in Winterthur gebaut und ist nach La Suisse und dem Simplon das dritte der grossen CGN-Schiffe. 1975–1977 wurde ihre Dampfmaschine durch dieselelektrische Motoren des Schleppers Goliath ersetzt; einen Teil der alten Maschinerie kaufte die Stadt Nyon für das Musée du Léman. Im Mai 2002 wurde das Schiff ausser Dienst gestellt, 2011 erklärte der Kanton Waadt es zum historischen Monument.
Der Name Helvétie ist die französische Form von Helvetia, der neulateinischen Bezeichnung der Schweiz. Das Schiff beförderte ab 1926 Passagiere auf dem Genfersee und erhielt 1975-1977 dieselelektrische Motoren vom Donauschlepper Goliath. Seit 2002 ausser Betrieb, diente es 2012-2013 während Bauarbeiten vor dem Olympischen Museum in Lausanne als provisorischer Ausstellungsraum.
Das Schiff liegt derzeit an der Anlegestelle in Ouchy unweit des Olympiamuseums und kann von außen besichtigt werden, wenn es geöffnet ist. Besucher können die klassische Form und die Details des Rumpfes von Ufer oder Dock aus bewundern, während sie die Lage am See genießen.
Die ursprüngliche Dreizylinder-Dampfmaschine der Helvétie wurde von der Stadt Nyon zum Schrottpreis gekauft und ist seit dem Umbau 1975-1977 im Musée du Léman ausgestellt. Die sie ersetzenden dieselelektrischen Motoren stammten gebraucht vom Raddampfschlepper Goliath der österreichischen DDSG.
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