Japanischer Garten, Japanischer Garten nahe Schloss Interlaken, Schweiz.
Der japanische Garten in Interlaken ist eine kompakt gestaltete Anlage mit Wasser, Steinen und Bepflanzung nach traditionellen Regeln. Das zentrale Wasserbecken wird von verschiedenen Bereichen umgeben, die mit Felsbrocken, gepflanzten Elementen und schmalen Wegen eine zusammenhängende Komposition bilden.
Der Garten wurde 1995 als Geschenk der japanischen Stadt Ōtsu an ihre Partnerstadt Interlaken erbaut, deren Städtepartnerschaft seit 1978 besteht. Ōtsu entsandte Landschaftsarchitekten und Gärtner, die mit Schweizer Fachleuten zusammenarbeiteten; 380 Tonnen Steinblöcke wurden nach den Regeln japanischer Gartenbaukunst gesetzt. Er war der erste öffentliche japanische Garten der Schweiz.
Der Garten trägt den Namen einer japanischen Gestaltungstradition und verbindet östliche Designprinzipien mit der umliegenden Alpengegend. Besucher können sehen, wie Steine und Wasser arrangiert sind, um eine Brücke zwischen zwei Kulturen zu schaffen.
Der Garten liegt zwischen der Hoheweg-Allee und der Schlosstrasse und ist rund um die Uhr frei zugänglich. Die Anlage ist stufenlos erreichbar, sodass Besucher mit Kinderwagen oder Mobilitätshilfen problemlos durchgehen können.
Für den Garten wurden 380 Tonnen Steinblöcke nach den Regeln der japanischen Gartenkunst gesetzt. Der Shinji-Teich steht für den Brienzersee und den Thunersee, seine Inseln zeigen Kranich und Schildkröte, in Japan Zeichen für langes Leben. Die Zahl drei kehrt wieder, weil die japanischen Gärtner Bäume und Sträucher stets zu dritt pflanzten.
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