Elisabethenanlage, Park und ehemaliger Friedhof in Basel
Die Elisabethenanlage ist ein Park in Basel mit großen alten Bäumen, offenen Rasenflächen und gewundenen Wegen, die durch das etwa 1,2 Hektar große Gelände führen. Das Areal wurde nach der Schließung eines Friedhofs in einen grünen Raum umgewandelt und enthält heute Kunstwerke, eine Fontäne aus dem Jahr 1865 und einen modernen Musikpavillon.
Der Park entstand 1817 auf dem Gelände eines ehemaligen Weingartens als Friedhof mit etwa 1000 Gräbern, bekannt als Gottesacker St. Elisabethen. Als 1850 der neue Friedhof Wolfgottesacker eröffnet wurde, wurde das Gelände durch den Stadtgärtner Georg Schuster in den heutigen Park umgewandelt.
Der Name Elisabethenanlage erinnert an die ehemalige St.-Elisabethen-Kapelle, die hier stand. Heute nutzen Einwohner den Park als Treffpunkt und Ruhezone im Herzen der Stadt, wo man Freunde trifft, Kinder spielen lässt oder einfach unter den alten Bäumen sitzt.
Der Park ist zu Fuß oder mit dem Fahrrad vom Bahnhof leicht zu erreichen und bietet eine flache, einfach zu begehende Fläche für alle Besucher. Wählen Sie die Wege je nach gewünschter Länge, denn mehrere Pfade schlängeln sich durch das Gelände und ermöglichen sowohl kurze Spaziergang als auch längere Erkundungen.
Der Park war ursprünglich ein Friedhof, dessen Gräber später verlegt wurden und die Kapelle zu einem gemütlichen Café umgebaut wurde. Diese ungewöhnliche Geschichte verleiht dem Ort eine ruhige, nachdenkliche Qualität, die Besucher oft spüren, wenn sie unter den großen Bäumen sitzen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.