Grand-Bassam, Kolonialstadt im Südosten der Elfenbeinküste.
Grand-Bassam erstreckt sich entlang der Ébrié-Lagune und ist in das historische französische Viertel mit Kolonialbauten und das Handelszentrum Nouveau Bassam unterteilt. Beide Bereiche bilden zusammen eine Stadt mit deutlich unterschiedlichen Charakteristiken und Funktionen.
Die Franzosen errichteten 1843 Fort Nemours und machten das Gebiet zur ersten Hauptstadt der Elfenbeinküste. Ein Gelbfieber-Ausbruch 1899 erzwang jedoch den Umzug der Verwaltung an einen anderen Ort.
Das Nationale Kostümmuseum zeigt traditionelle ivorische Textilien, während lokale Märkte handgefertigte Waren von regionalen Handwerkern anbieten.
Man kann beide Stadtteile durch strukturierte Spaziergänge erkunden, die am UNESCO-Welterbe-Zentrum beginnen und am Strand enden. Die beste Zeit zum Besuchen ist während der trockeneren Monate, wenn das Wetter angenehmer ist.
Das Dorf N'zima bewahrt mit seiner traditionellen Architektur und seinen Praktiken Erinnerungen an vorkoloniale Zeiten. Diese Siedlung zeigt, wie alte Lebensweisen bis heute in der modernen Stadt fortbestehen.
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