Fort de Dabou, Französisches Kolonialfort in Dabou, Elfenbeinküste
Fort de Dabou ist eine ehemalige Militärfestung in der Nähe der Lagune Ebrié mit massiven Steinmauern, die etwa sechs Meter hoch sind. Der Bau wurde kompakt angelegt und liegt auf erhöhtem Gelände, um vor den saisonalen Überschwemmungen der Lagune geschützt zu sein.
Der Kommandant Louis Faidherbe beauftragte 1853 die Errichtung dieser Militäranlage als Handelsposten. Die Festung wurde in nur zehn Tagen fertiggestellt und diente danach der Kontrolle des Seehandels in der Region.
Das Fort war für Handel und Kontrolle an der Lagune von Bedeutung und zog Menschen aus verschiedenen Regionen an, die dort als Soldaten und Arbeiter tätig waren. Seine Mauern zeigen noch heute Spuren dieser multikulturellen Geschichte und erinnern an die Begegnungen zwischen lokalen Gemeinschaften und europäischen Besatzern.
Der Zugang zum Fort ist möglich, aber der Eingangsbereich ist oft überwachsen mit Vegetation und erfordert Aufmerksamkeit beim Erkunden. Es wird empfohlen, festes Schuhwerk zu tragen und Zeit einzuplanen, um die Umgebung sorgfältig zu erforschen.
Zwei originalgetreue Kanonen sind noch heute vor Ort zu sehen, während ein drittes Geschütz während der Unruhen von 2011 verschwunden ist. Dieses fehlende Stück erzählt eine Geschichte von politischen Umwälzungen, die sogar historische Denkmäler betrafen.
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