Shenyang, Provinzhauptstadt in Liaoning, China
Shenyang erstreckt sich über zehn Stadtbezirke mit über neun Millionen Einwohnern auf einer Höhe von 55 Metern im Nordosten Chinas. Die Metropole verbindet Wohnviertel, Industriezonen und Geschäftsviertel durch ein Netz von U-Bahn-Linien und breiten Straßen.
Die Stadt wurde 1621 Hauptstadt der Späteren Jin-Dynastie und diente als letzte Residenz der Qing-Kaiser vor deren Umzug nach Peking. Diese Zeit prägte die Architektur und das kulturelle Erbe der Region bis heute.
Das Museum der Provinz Liaoning zeigt Gegenstände aus dem Alltag der Han, Mandschu und Mongolen, die seit Jahrhunderten in dieser Region leben. Die Ausstellungen geben Einblick in Handwerk, Kleidung und religiöse Bräuche dieser Gemeinschaften.
Das U-Bahn-Netz verbindet die wichtigsten Viertel der Stadt und erleichtert die Orientierung für Besucher, die verschiedene Stadtteile erkunden möchten. Die meisten Stationen sind mit Aufzügen und Rolltreppen ausgestattet, was den Zugang für Reisende mit Gepäck vereinfacht.
Die Stadt unterhält enge Wirtschaftsbeziehungen zu Russland, Japan und Korea durch Produktionsstätten für Autos, Maschinen und elektronische Bauteile. Diese industriellen Verbindungen prägen das Stadtbild mit modernen Fabriken und Handelszentren entlang der Hauptverkehrsadern.
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