Ostchinesisches Meer, Randmeer zwischen China und Japan.
Das Ostchinesische Meer ist ein Randmeer zwischen China und Japan, das sich über rund 1,25 Millionen Quadratkilometer erstreckt und im Norden an das Gelbe Meer grenzt. Im Süden verbindet die Formosastraße dieses Gewässer mit dem Südchinesischen Meer und bildet so eine wichtige maritime Passage in Ostasien.
Zwischen Mitte und Ende des 19. Jahrhunderts befuhren zahlreiche amerikanische Walfangschiffe dieses Gewässer und trugen zum Aufbau von Handelsrouten in der Region bei. Diese maritime Aktivität prägte die wirtschaftlichen Beziehungen entlang der ostasiatischen Küsten für Jahrzehnte.
Küstenbewohner verfolgen heute noch Fischschwärme, die zu bestimmten Jahreszeiten durch das Meer ziehen, und nutzen dabei Techniken, die über Generationen weitergegeben wurden. Der Name verbindet die geografische Lage zwischen dem asiatischen Festland und den japanischen Inseln mit der maritimen Tradition beider Küsten.
Die nördlichen Abschnitte sind flacher und eignen sich daher gut für Fischerei und andere maritime Tätigkeiten. Besucher können von verschiedenen Küstenorten aus Ausflüge auf das Wasser unternehmen, wobei die Bedingungen je nach Jahreszeit stark variieren.
Der Okinawa-Graben erreicht stellenweise Tiefen von über 2700 Metern (knapp 9000 Fuß) und markiert damit eine natürliche Grenze zwischen dem Festlandsockel Chinas und der japanischen Inselkette. Diese abrupte Verwerfung beeinflusst lokale Strömungen und das marine Leben erheblich.
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