Terrakotta-Armee, Archäologische Stätte in Xi'an, China
Die Terrakotta-Armee ist eine archäologische Stätte nahe Xi'an in China, die mehrere Ausgrabungsgruben mit Tausenden lebensgroßer Tonsoldaten umfasst, die in militärischen Formationen aufgestellt sind. Die Figuren werden von Pferden, Streitwagen und Waffen aus Ton begleitet und befinden sich in unterirdischen Kammern, die eine vollständige Heeresstruktur nachbilden.
Bauern stießen 1974 beim Bohren eines Brunnens auf die ersten Figuren, was Ausgrabungen auslöste, die über achttausend Soldaten, sechshundertsiebzig Pferde und hundertdreißig Streitwagen entdeckten. Die Krieger wurden um 210 vor Christus für Kaiser Qin Shi Huang geschaffen, was jahrzehntelange systematische archäologische Arbeit an der Stätte einleitete.
Die Krieger ziehen chinesische und internationale Besucher an, die kommen, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie die Herrschaft vor mehr als zwei Jahrtausenden ihren Einfluss auch nach dem Tod sicherstellen wollte. Viele Touristen verbinden den Besuch mit Reisen entlang der historischen Routen rund um Xi'an und betrachten die Anlage als Zeugnis für die Macht der Qin-Dynastie.
Das Museum gewährt Zugang zu drei Hauptgruben, wobei die erste Grube die größte Anzahl restaurierter Figuren zeigt. Besuche dauern in der Regel zwei bis drei Stunden und umfassen Ausstellungsräume mit Erklärungen zum Ausgrabungsprozess und zur Konservierung der Objekte.
Wissenschaftliche Analysen ergaben, dass die Statuen einst in leuchtenden Farben wie Rot, Grün und Violett bemalt waren, doch die Pigmente zerfielen beim Kontakt mit Luft schnell während der Ausgrabung. Heute sind nur noch Spuren nachweisbar, die moderne Untersuchungsmethoden sichtbar machen können und die ursprüngliche Farbgebung rekonstruieren helfen.
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