Östliche Qing-Gräber, Kaiserlicher Mausoleumskomplex in Zunhua, China.
Das Grabenmal der östlichen Qing ist ein Bestattungskomplex in Zunhua mit Kammern, Zeremonientoren, Steinskulpturen und verzierten Wegen, der sich über eine große Fläche erstreckt. Die Anlage enthält Mausoleen von fünf Kaisern, darunter Kangxi und Qianlong, sowie von 15 Kaiserinnen und 136 Konkubinen.
Der Komplex entstand während der Qing-Dynastie und diente als letzte Ruhestätte für die kaiserliche Familie über mehrere Generationen. Die Gräber zeigen die politischen und kulturellen Veränderungen der späten Qing-Zeit durch ihre unterschiedlichen Baustile und Dekorationen.
Jedes Mausoleum folgt einem dreitteiligen Aufbau mit Geisterwegen, Palästen und Opferküchen, der die chinesischen Bestattungstraditionen und architektonischen Prinzipien widerspiegelt. Die Anordnung zeigt, wie wichtig Familie und Hierarchie in der kaiserlichen Gesellschaft waren.
Besucher können zu Fuß mehrere Mausoleen erkunden, wobei einige Kammern zugänglich sind und andere nur von außen besichtigt werden. Die Anlage ist großflächig verteilt, daher ist bequemes Schuhwerk wichtig und es ist hilfreich, einen lokalen Führer zu engagieren, um die versteckt gelegenen Bereiche nicht zu verpassen.
Das Grab von Kaiser Shunzhi bleibt die einzige unberaubte Grabkammer im Komplex und bewahrt seinen ursprünglichen Inhalt aus der Qing-Zeit. Diese Entdeckung bietet seltene Einblicke in die tatsächlichen Bestattungsgegenstände, die mit kaiserlichen Angehörigen beigesetzt wurden.
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