Miyun Reservoir, Stausee in der Volksrepublik China
Das Miyun-Stausee ist ein künstlicher See in einer Gebirgstalmulde etwa 100 Kilometer nordöstlich von Peking, der von den Flüssen Chaohe und Baihe gespeist wird. Die Wasserfläche erstreckt sich über etwa 180 Quadratkilometer mit einer durchschnittlichen Tiefe von etwa 30 Metern und kann bis zu 4 Milliarden Kubikmeter Wasser speichern.
Das Stausee wurde 1958 begonnen und 1960 fertiggestellt, um Überschwemmungen zu kontrollieren, Wasser für die Landwirtschaft bereitzustellen und die wachsende Stadt Peking zu versorgen. Seit den 1980er Jahren ist es die Hauptwasserquelle für die Stadt und versorgt über 11 Millionen Einwohner täglich mit Trinkwasser.
Das Stausee war lange Zeit ein wichtiger Ort für Fischerei und lokale Wirtschaft, wobei die Bewohner traditionell vom Wasser und dem umliegenden Land lebten. Heute prägt die Rolle als Hauptwasserquelle für Peking das Leben und die Nutzung der Gegend stark.
Der See liegt in einer Gebirgslandschaft mit ruhiger Atmosphäre und großen freien Flächen zum Erkunden. Das Ufer ist über eine lange Straße namens Huanku Road erreichbar, die sich über etwa 110 Kilometer erstreckt und leichten Zugang entlang des Wassers bietet.
Während des Winters von Dezember bis März gefriert der See regelmäßig zu, was das Aussehen und die Nutzung deutlich verändert und den Besuchern einen ganz anderen Eindruck von diesem Ort vermittelt. Dieses saisonale Gefrieren ist ein besonderes Merkmal, das die Besucher nicht unbedingt erwarten.
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