Chone-Kloster, Tibetisches buddhistisches Kloster in Kreis Jonê, China
Das Chone-Kloster ist ein Tibetisch-buddhistisches Heiligtum in der Jonê-Grafschaft, das sich in einer Höhe von etwa 2.600 Metern nahe dem Fluss Tao befindet. Der Komplex besteht aus sechs Hauptgebäuden mit einer großen Versammlungshalle und beherbergt religiöse Objekte und Kunstwerke aus verschiedenen Epochen.
Das Kloster wurde 1269 gegründet und war ursprünglich mit der Sakya-Schule des Buddhismus verbunden. Eine bedeutende Veränderung fand 1459 statt, als die Institution zur Gelug-Schule überging und damit ihre religiöse Ausrichtung neu definierte.
Der Name des Ortes verweist auf eine Tradition der Gelug-Schule des tibetischen Buddhismus, die hier seit Jahrhunderten gelebt wird. Besucher können sehen, wie der Alltag der Mönche von Gebeten, Studium und handwerklichen Tätigkeiten geprägt ist.
Besucher sollten wissen, dass das Kloster in großer Höhe liegt und regelmäßig Gebetssitzungen abhält, die man beobachten kann. Es ist hilfreich, sich Zeit für das Erkunden der Hallen und Kunstgegenstände zu nehmen und sich über lokale Besuchsregeln zu informieren.
Das Kloster war berühmt für seine handwerkliche Fertigung von Holzblockdrucken buddhistischer Texte, die bis heute erhalten geblieben sind. Diese gedruckten Werke zeigen die lange Tradition des Schrifttums und der religiösen Gelehrsamkeit an diesem Ort.
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