Danzhou, kreisfreie Stadt in Hainan, China
Danzhou ist eine Stadt im Nordwesten der Insel Hainan und nach Fläche die größte Stadt der Insel. Die Stadt ist von breiten Straßen und offenen Räumen geprägt, die nahtlos in Felder und Küstengebiete entlang des Beibu-Golfs übergehen.
Die Stadt wurde um 110 v. Chr. gegründet und ist damit eine der ältesten Siedlungen auf Hainan. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs sie von einer kleinen Küstengemeinde zu einem regionalen Verwaltungszentrum heran.
Danzhou gilt in China als Zentrum der Volkspoesie, und lokale Dialektgedichte, bekannt als Danzhou-Gе, werden bei Festen und Versammlungen laut vorgetragen. Wer durch die Stadt geht, kann Gruppen von Menschen beobachten, die singen oder gemeinsam rezitieren, was das gesellige Leben im Freien prägt.
Die Stadt lässt sich gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, da die Straßen nicht überlastet sind. Für einen Besuch der Küste und der ländlichen Gebiete ringsherum empfiehlt es sich, mehr als einen Tag einzuplanen.
Danzhou wurde 2017 von China als "Nationale Gartenstadt" ausgezeichnet, was bedeutet, dass ein großer Teil des Stadtgebiets aus Wald und Grünflächen besteht, die direkt an Wohngebiete grenzen. Dieser Waldreichtum mitten in einer großen Stadt ist für chinesische Verhältnisse ungewöhnlich.
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