Qingdao, Küstenmetropole in Shandong, China
Qingdao ist eine Großstadt an der Küste des Gelben Meeres im Osten Chinas, die sich über zehn Verwaltungsbezirke erstreckt. Die Bebauung reicht von alten Hafenvierteln mit kolonialen Fassaden bis zu modernen Hochhausvierteln, während die Uferpromenaden kilometerlang am Wasser entlangführen.
Die Deutschen übernahmen 1897 die Kontrolle über eine kleine Fischersiedlung und bauten sie zu einem Marinestützpunkt mit europäischer Architektur aus. Nach dem Ersten Weltkrieg wechselte die Stadt mehrfach die Herrschaft, bevor sie sich zu einem modernen Industriezentrum entwickelte.
Im August verwandeln Biergärten und Festplätze die Stadt in ein riesiges Volksfest, bei dem Einheimische und Besucher gemeinsam internationale und lokale Biere probieren. Traditionelle Aufführungen mit Tanz und Musik begleiten das gesellige Treiben, das die deutschen Wurzeln der Braukunst mit chinesischen Festgewohnheiten verbindet.
Der internationale Flughafen liegt nordöstlich der Innenstadt und verbindet die Stadt mit großen asiatischen und europäischen Metropolen. Hochgeschwindigkeitszüge fahren regelmäßig nach Peking, Shanghai und anderen chinesischen Städten, während der Hafen Fährverbindungen nach Südkorea anbietet.
Der Berg Laoshan erhebt sich direkt an der Küste und bietet Wanderwege zwischen Granitfelsen, die zu taoistischen Tempeln führen. Von den Hängen aus sieht man sowohl das offene Meer als auch die bewaldeten Täler im Landesinneren.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.