Jiaozhou Governor's Hall, Deutsche Kolonialverwaltungsgebäude im Shinan Bezirk, Qingdao, China.
Das Jiaozhou Governor's Hall ist ein Verwaltungsgebäude aus der deutschen Kolonialzeit in Qingdao mit vier Geschossen und einem Souterrain. Das Bauwerk wurde aus Granitsteinen vom Berg Lao, Ziegeln und Holz errichtet und ist heute Sitz der städtischen Regierung.
Das Gebäude wurde von 1904 bis 1906 vom deutschen Architekten Mahlke erbaut und diente zunächst als Verwaltungszentrum der Kolonie. Später wurde es von japanischen Streitkräften während zweier separater Besatzungen als Hauptquartier genutzt.
Das Gebäude vereint Elemente der europäischen Renaissance mit einer dreiteiligen Komposition und 39 Granitstufen, die zur Haupteingangshalle im zweiten Stock führen.
Das Gebäude befindet sich in der Shinan-Gegend und ist heute ein Regierungsbürogebäude, das nicht für Touristen geöffnet ist. Von außen kann man die Architektur bewundern und die vierstöckige Struktur mit ihren steingearbeiteten Details fotografieren.
Die Fassade zeigt europäische Renaissancestile mit einer aufwendigen dreiteiligen Komposition und einer beeindruckenden Granittreppe mit 39 Stufen zum Haupteingang. Das Zusammenspiel von Naturstein und Holzarbeiten im Inneren zeigt die sorgfältige Handwerkskunst der Bauzeit.
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