Former Deutsch-Asiatische Bank in Qingdao, Koloniales Bankgebäude im Zentrum von Qingdao, China
Die Deutsch-Asiatische Bank in Qingdao ist ein dreistöckiges Gebäude aus Stein und Ziegeln an der Szechuan-Straße mit Bögen, ausladenden Gesimsen und europäischen architektonischen Elementen. Das Gebäude sitzt an der Kreuzung Szechuan-Straße und Guangxi-Straße und befindet sich in der Nähe mehrerer anderer historischer Strukturen aus der Kolonialzeit.
Das Gebäude wurde 1901 während der deutschen Kolonialherrschaft eröffnet und diente als Finanzknoten für internationalen Handel. Es wurde 1945 verstaatlicht und beendete damit seine Zeit als privates Finanzinstitut.
Das Gebäude zeigt die Vermischung deutscher Bankarchitektur mit chinesischen Baumethoden und spiegelt die Zeit wider, in der ausländische Mächte Qingdao stark prägten. Man kann heute noch an der Fassade sehen, wie europäische und lokale Baustile nebeneinander existieren.
Das Gebäude befindet sich in einem zentralen Bereich mit guter Fußgänger-Erreichbarkeit und liegt in der Nähe anderer Sehenswürdigkeiten. Der Ort ist an klaren Tagen leicht zu erreichen und lässt sich gut mit einem Spaziergang durch die alte Kolonialzone kombinieren.
Das Gebäude war eine von nur acht Filialen weltweit, die zum Ausgeben eigener Banknoten berechtigt waren. Qingdao konnte in den frühen 1900er Jahren Noten in chinesischen Taels und mexikanischen Dollars drucken.
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