Hengduan Shan, Gebirgskette im Südwesten Chinas
Das Hengduan-Gebirge ist eine Bergkette im Südwesten Chinas, die sich über etwa 900 Kilometer erstreckt und drei Provinzen durchquert, mit Gipfeln, die über 7.500 Meter hoch sind. Parallel verlaufende Flusstäler trennen lange Gebirgsketten und schaffen eine Landschaft aus engen, grünen Tälern und steilen Hängen.
Die Bergkette entstand vor etwa 55 Millionen Jahren durch die Kollision der Indischen Platte mit der Eurasischen Platte. Diese tektonische Verschiebung hob das Land an und prägte die Flussläufe, die heute das Gebirge durchziehn.
In den verschiedenen Höhenlagen leben mehrere ethnische Minderheitsgruppen, die in Dörfern und auf Hochplateaus ihre eigenen Sprachen sprechen und Bräuche pflegen. Man sieht diese kulturellen Unterschiede überall: in der Art, wie Menschen bauen, ihre Felder bewirtschaften und sich kleiden.
Man erreicht das Gebirge am besten von den Städten Chengdu oder Kunming aus, die gute Ausgangsopunkte für Erkundungen bieten. Frühling und Herbst sind die besten Jahreszeiten zum Besuchen, da das Wetter dann am angenehmsten ist.
Die Region beherbergt etwa 12.000 Pflanzenarten, von denen mehr als 3.500 nirgendwo sonst auf der Welt vorkommen. Diese Artenvielfalt macht das Gebiet zu einem der wichtigsten botanischen Zentren der Erde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.