Beisi Pagoda, Buddhistische Pagode im Norden von Suzhou, China.
Die Beisi-Pagode ist ein achteckiges Bauwerk in neun Geschoßen, das sich etwa 76 Meter in die Höhe erhebt und mit Ziegelmauern, steinernen Geländern und hölzernen Balkonen auf jeder Ebene strukturiert ist. Das Innere ist durch Treppen erreichbar und bietet Zugang zu den oberen Etagen sowie umfassende Ausblicke auf die Stadt.
Die ursprüngliche Struktur stammt aus der Zeit der Drei Reiche, als Sun Quan den Bau anordnete, wobei das heutige Bauwerk in der Zeit zwischen 1131 und 1162 vollendet wurde. Diese Neugestaltung repräsentiert bedeutende Entwicklungen in der chinesischen Pagodenbautradition während der Südlichen Song-Zeit.
Das Bauwerk verbindet buddhistische Traditionen mit lokalen Verehrungspraktiken und fungiert bis heute als spiritueller Anlaufpunkt für Besucher aus der Region. Man kann beobachten, wie Menschen hier beten und meditieren, während die Architektur selbst von den religiösen Überzeugungen seiner Erbauer spricht.
Besucher können das Treppenwerk nutzen, um in die oberen Geschosse zu gelangen und die Aussicht auf die alte und neue Stadt zu genießen. Es ist hilfreich, festes Schuhwerk zu tragen, da die Treppen steil und eng sind, besonders wenn der Pagode oben besucht wird.
Bei Renovierungsarbeiten 1960 und 1975 entdeckten Arbeiter in der metallenen Spitze verborgene Gegenstände wie eine Kupferschildkröte, buddhistische Statuen und religiöse Reliquien. Diese archäologischen Funde zeigen, dass das Bauwerk im Laufe der Jahrhunderte als heiliger Ort für die Verwahrung von Kostbarkeiten diente.
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