Cheng’en Si, Buddhistischer Tempel im Bezirk Shijingshan, Peking, China
Der Cheng'en-Tempel ist ein buddhistisches Heiligtum im Westen Pekings mit mehreren Hallen, die nach traditionellen chinesischen Prinzipien angeordnet sind. Die Hauptgebäude zeigen typische Ming-Architektur mit geschwungenen Dächern und enthalten Statuen sowie religiöse Kunstwerke aus dieser historischen Periode.
Das Heiligtum wurde 1416 auf Befehl eines Kaisers gegründet und sollte einer verstorbenen Person nahe stehen. Später erfuhr es eine bedeutende Restaurierung in den frühen 1500er Jahren, die seine gegenwärtige Form prägte.
Der Tempel trägt den Namen einer Tugend aus dem Buddhismus und zeigt an seinen Wänden kunstvolle Wandmalereien, die Szenen aus heiligen Texten darstellen. Besucher können die handwerkliche Meisterschaft in diesen Details bewundern, die das religiöse Leben während der Ming-Zeit widerspiegeln.
Besucher müssen vorab Einlass reservieren und sollten sich über aktuelle Besuchsbedingungen informieren, da der Zutritt begrenzt ist. Die beste Zeit zum Besuch ist morgens, wenn Sie den Ort ruhig erkunden können und die Tagesordnung des Ortes noch wenig fortgeschritten ist.
Der Ort ist das ganze Jahr über mit begrenztem Zugang versehen, was ihn zu einem weniger überlaufenen Ort macht als viele andere Tempel in der Stadt. Im November verwandeln sich jedoch die Baumkronen auf dem Gelände in lebhaftes Gold, was dem alten Komplex ein saisonales Aussehen verleiht.
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