Tempel der Azurblauen Wolken, Buddhistischer Tempel im Bezirk Haidian, China
Der Tempel der Azurblauen Wolken ist ein buddhistisches Heiligtum, das sich über sechs Ebenen an einem Hang in den Westlichen Hügeln von Peking erstreckt. Die Anlage nutzt das natürliche Gelände, um eine beeindruckende architektonische Komposition zu schaffen, die sich über die Höhenunterschiede verteilt.
Das Heiligtum wurde 1331 während der Yuan-Dynastie gegründet und etablierte sich schnell als wichtiger buddhistischer Ort. Im 18. Jahrhundert erfuhr es unter Kaiser Qianlong der Qing-Dynastie umfangreiche Umbauten und Erweiterungen.
Der Tempel ist vor allem für die Halle der Arhats bekannt, in der hunderte Statuen buddhistische Figuren darstellen. Diese Sammlung zeigt die tiefe religiöse Verehrung, die über Jahrhunderte in diesem Heiligtum gepflegt wurde.
Das Gelände befindet sich in den Westlichen Hügeln außerhalb des Stadtzentrums und erfordert einen separaten Eingang durch den nahegelegenen Naturpark. Es ist sinnvoll, festes Schuhwerk zu tragen, da man zwischen den verschiedenen Ebenen auf Treppen und Wegen hinauf und hinabsteigt.
Das Heiligtum beherbergt eine Gedächtnishalle, die einen Glassarg enthält, der von der Sowjetregierung als Geschenk gegeben wurde. Dieses ungewöhnliche Objekt verbindet die Geschichte Chinas mit internationalen Beziehungen des 20. Jahrhunderts.
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