Kunming Hu, Stausee im Sommerpalast, Peking, China
Der See erstreckt sich über etwa 2,2 Quadratkilometer und nimmt drei Viertel des Sommerpalasts ein, mit einer durchschnittlichen Tiefe von etwa 1,5 Metern. Das Wasser wird von sanften Ufern begrenzt, die Pavillons, Brücken und gepflegte Gärten verbinden.
Im Jahr 1291 ließ der Ingenieur Guo Shoujing diesen Wasserlauf in ein Reservoir für die Hauptstadt der Yuán-Dynastie umwandeln. Später wurde das Wasser in kaiserliche Gärten integriert und bleibt seitdem ein zentrales Merkmal des Landschaftsdesigns.
Der See wurde nach den Prinzipien des chinesischen Gartenbaus angelegt, wobei drei Inseln verschiedene architektonische Traditionen darstellen und zusammen ein harmonisches Ganzes bilden.
Besucher können das Wasser mit Bootstouren erkunden oder entlang der östlichen und westlichen Dämme spazieren, die Aussichtspunkte bieten. Die meisten Wanderwege führen an Tempeln und Gartenbereichen vorbei und bieten verschiedene Pausenpunkte zum Ausruhen.
Während Baggerarbeiten 1990 entdeckten Arbeiter etwa 205 japanische Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg unter der Wasseroberfläche. Dieser stille Fund erinnert an die weniger bekannte Vergangenheit des Ortes während der Kriegsjahre.
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