Gasherbrum-Gruppe, Gebirgskette in Gilgit-Baltistan und Xinjiang, Pakistan und China
Gasherbrum ist ein Bergmassiv an der Grenze zwischen Gilgit-Baltistan und Xinjiang, das sich über mehrere tausend Meter erhebt. Es besteht aus mehreren hohen Gipfeln, wobei die höchsten Spitzen weit über 8000 Meter erreichen.
Die Berge wurden 1856 von britischen Vermessern erstmals systematisch kartiert und als K1 bis K5 benannt. Diese frühe Dokumentation war Teil einer großen geografischen Vermessung Südasiens.
Die Balti-Bevölkerung bewirtschaftet die Täler rund um die Gasherbrum-Berge seit Generationen und bewahrt dabei ihre handwerklichen Fähigkeiten und Handelswege. Diese bergbauernkultur prägt das Aussehen der Landschaft und die alltägliche Lebensweise bis heute.
Der Zugang erfordert Genehmigungen von beiden angrenzenden Ländern wegen der Lage an der internationalen Grenze. Besucher sollten sich auf extreme Höhenlage, schnell wechselnde Wetterbedingungen und begrenzte Infrastruktur vorbereiten.
Das Bergmassiv teilt die Wasserwege Südasiens: Niederschläge fließen nach Norden zur Tarim-Senke und nach Süden Richtung Arabisches Meer. Diese Wasserscheide beeinflusst Ökosysteme und Klima auf beiden Seiten grundlegend.
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