Hua-Pagode des Guanghui-Tempels, Buddhistische Pagode im Kreis Zhengding, China.
Die Hua-Pagode des Guanghui-Tempels ist eine oktagonale Ziegelkonstruktion mit drei Geschossen, die eine Höhe von etwa 40 Metern erreicht. Am Fuß der Pagode befinden sich vier kleinere sechseckige Pagoden an den Ecken der ersten Ebene, die dem Gesamtkomplex eine besondere Form geben.
Die Pagode wurde ursprünglich während der Tang-Dynastie erbaut und erhielt ihre heutige Form durch umfangreiche Rekonstruktionen in der Jin-Dynastie. Diese Umgestaltungen prägen das Bauwerk bis heute und zeigen, wie religiöse Strukturen über Jahrhunderte hinweg erneuert wurden.
Die Außenmauern zeigen aufwendig gemeißelte Ziegelskulpturen mit Löwen, Tigern, Elefanten und Drachen, die traditionelle chinesische religiöse Kunst darstellen. Diese Darstellungen erzählen buddhistische Geschichten und spiegeln die künstlerischen Vorstellungen ihrer Zeit wider.
Der Zugang zur Pagode ist in der Regel am Morgen bis zum späten Nachmittag möglich und bietet sich für einen entspannten Besuch an. Ein ruhiger Besuch außerhalb von Spitzzeiten hilft, die Details der Architektur und Skulpturen besser zu erkennen.
Die vier seitlichen Pagoden sind ein besonders seltenes architektonisches Merkmal, das bei anderen chinesischen religiösen Bauten nur selten vorkommt. Dieses ungewöhnliche Design machte den Tempel zu einem bemerkenswerten Beispiel für experimentelle buddhistische Architektur.
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