Longxing-Kloster, Buddhistisches Kloster in Zhengding, China
Das Longxing-Kloster ist ein buddhistisches Kloster in Zhengding, das sich über mehrere Hallen und Pavillons erstreckt, die durch eine zentrale Achse verbunden sind. Die Gebäude zeigen traditionelle chinesische Architekturelemente wie Holzschnitzereien, Steinarbeiten und bemalte Deckenbalken, die über Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben sind.
Das Kloster wurde 586 während der Sui-Dynastie gegründet und erlebte zwischen 960 und 1279 während der Song-Dynastie eine umfangreiche Umgestaltung. Diese Umbauarbeiten prägten die heutige Gestalt des Komplexes stark und machten es zu einem bedeutenden Beispiel für die Architektur dieser Zeit.
Die Mani-Halle zeigt zahlreiche buddhistische Statuen und detaillierte Fresken, die religiöse Geschichten darstellen und die künstlerischen Traditionen des alten China widerspiegeln. Besucher können hier sehen, wie Künstler ihre Darstellungen der buddhistischen Welt gestaltet haben.
Der Zugang zum Kloster ist einfach zu Fuß, da die Anlage übersichtlich angelegt ist und die Hauptwege klar markiert sind. Planen Sie mindestens zwei bis drei Stunden ein, um alle Hallen in Ruhe zu erkunden und die Details der Architektur sowie die ausgestellten Objekte zu betrachten.
Der Turm der Großen Barmherzigkeit beherbergt eine 22 Meter hohe Bronzestatue der Guanyin, die sich in ihrer massiven Größe deutlich von anderen religiösen Skulpturen unterscheidet. Die Statue ist beeindruckend anzusehen und zeigt meisterhafte Handwerkskunst aus einer Zeit, in der solche großformatigen Werke selten waren.
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