Han-Gräber in Mancheng, Königliche archäologische Stätte im Bezirk Mancheng, China
Das Grab des Liu Sheng ist eine archäologische Stätte mit zwei Hauptkammern, die in den Berg Ling-shan eingegraben sind und über 52 Meter in die Tiefe reichen. Die Anlage verfügt über mehrere Funktionsbereiche mit aufwendigen architektonischen Details, die die handwerklichen Fähigkeiten der Han-Zeit demonstrieren.
Liu Sheng war der neunte Sohn von Kaiser Jing und herrschte von 154 bis 113 v. Chr. über das Chung-shan-Fürstentum während der Westlichen Han-Zeit. Sein Grab wurde gebaut, um seinen Status und seinen Wohlstand zu demonstrieren, was sich in der aufwendigen Konstruktion und den wertvollen Beigaben widerspiegelt.
Die Grabkammer enthält über 2700 Objekte aus Bronze, Jade und Gold, die zeigen, wie die Han-Dynastie ihre Toten ehrte und welche Handwerksfähigkeiten damals vorhanden waren. Diese Gegenstände geben einen Einblick in den Alltag und die Wertschätzung von Kunstfertigkeit in der antiken Gesellschaft.
Die Stätte liegt in den Bergen und bietet eine stabile Temperatur- und Feuchtigkeitsumgebung, die zur guten Erhaltung der Funde beigetragen hat. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände und Treppen in den Berg einstellen, wenn sie die Kammern erkunden.
Unter den Funden waren Akupunkturnadeln aus der Zeit des Grabes, die zeigen, dass medizinische Praktiken bereits in der Antike weit fortgeschritten waren. Diese Instrumente zeugen von einem entwickelten Verständnis des menschlichen Körpers in der Westlichen Han-Periode.
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