Yunju-Tempel, Buddhistischer Tempel in Shuitou, China
Der Yunju-Tempel ist ein buddhistischer Tempel in Shuitou, China, der aus mehreren Hallen besteht, die von Ost nach West angeordnet sind, sowie aus einer Reihe alter Pagoden. Zum Komplex gehören auch Höhlen, in denen Tausende von Steinplatten mit eingravierten buddhistischen Texten aufbewahrt werden.
Im Jahr 611 n. Chr. begann der Mönch Jingwan damit, buddhistische Texte in der Sui-Dynastie in Stein zu meißeln, um sie vor dem Vergessen zu schützen. Diese Praxis wurde über mehr als tausend Jahre lang fortgesetzt und endete erst 1691.
Der Tempel ist für seine Steinplatten mit eingravierten buddhistischen Texten bekannt, die über Jahrhunderte hinweg von Mönchen geschaffen wurden. Wer die Höhlen besucht, kann die sorgfältige Anordnung der Steintafeln sehen, die wie eine steinerne Bibliothek wirkt.
Das Gelände ist weitläufig und umfasst Hallen, Pagoden und Höhlen, daher sind bequeme Schuhe empfehlenswert. Für den Tempel und den Bereich mit den Steinstelen gibt es jeweils separate Eintrittsbereiche, also sollte man sich beim Eintritt informieren, was man sehen möchte.
Unter den neun Höhlen des Komplexes befinden sich über 14.000 Steinplatten, die speziell in unterirdischen Kammern aufbewahrt wurden, um sie vor Feuchtigkeit und Beschädigungen zu schützen. Diese Lageranordnung war bewusst gewählt und zeigt, wie viel Sorgfalt die Mönche auf den Erhalt dieser Tafeln verwendeten.
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