Tanzhe-Tempel, Buddhistischer Tempel im Bezirk Mentougou, Peking, China
Tanzhe ist ein buddhistischer Tempel im Bergland westlich von Peking, der sich über ein großes Gelände mit Hunderten von Gebäuden erstreckt. Die Anlage zeigt traditionelle chinesische Architektur aus verschiedenen Epochen, wobei Hallen und Höfe nach alter Bauweise angeordnet sind.
Der Tempel wurde in den frühen Jahrhunderten gegründet und entwickelte sich über die Jahrtausende zu einem wichtigen Ort der buddhistischen Verehrung. Er erlebte Veränderungen und Wachstum über verschiedene Dynastien hinweg, wobei Kaiser und Würdenträger seine Bedeutung erkannten.
Der Tempel trägt seinen Namen von zwei Ginkgo-Bäumen, die seit Jahrhunderten im hinteren Hof wachsen und das religiöse Leben prägen. Pilger und Besucher kommen hierher, um die Atmosphäre der Andacht zu erleben und an den vielen kleinen Schreinen inne zu halten.
Das Gelände ist hügelig, daher sollten Besucher bequemes Schuhwerk und Zeit für das Erkunden mitbringen. Die beste Jahreszeit zum Besuch ist das Frühjahr oder der Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Wege leicht zugänglich sind.
Der Ort ist weniger bekannt für die alte Brunnenwerkstatt, in der Mönche über Generationen hinweg kunstvolle Steinbrunnen meißelten. Diese handwerkliche Tradition findet sich in Details überall auf dem Gelände wieder.
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