Dajue Si, Buddhistischer Tempel im Bezirk Haidian, Peking, China
Der Dajue-Tempel ist ein buddhistisches Heiligtum auf dem südlichen Hang des Yangtai-Bergs, das fünf Hauptgebäude umfasst, die in einer Linie von Osten nach Westen angeordnet sind. Die Anlage verbindet Durchgänge und Säle mit einem sorgfältig geplanten Layout.
Die Gründung geht auf das Jahr 1068 zurück, als die Anlage unter dem Namen Tempel des Klaren Wassers während der Liao-Dynastie erbaut wurde. Eine umfassende Rekonstruktion im Jahr 1428 führte zur Umbenennung in den heutigen Namen.
Der Tempel war über Jahrhunderte hinweg ein wichtiger Ort der Verehrung für lokale Gläubige und dient heute als stiller Rückzugsort inmitten der Stadt. Die Buddha-Statuen und steinernen Schnitzereien erzählen von der spirituellen Bedeutung, die diesen Raum durchdringt.
Besucher sollten mit unebenen Wegen auf dem Berggelände rechnen und festes Schuhwerk tragen, besonders wenn Regen den Boden rutschig macht. Eine frühe Ankunft am Morgen ermöglicht es, die Anlage bei geringeren Menschenmengen zu erkunden.
Die Anlage beherbergt etwa 160 alte Bäume, darunter einen über 900 Jahre alten Ginkgo-Baum, der die Jahrhunderte des Ortes bezeugt. Ein magnolienbaum aus dem 18. Jahrhundert blüht jeden April und schafft einen Moment der Schönheit inmitten der ältesten Strukturen.
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