Surmang, Tibetisch-buddhistisches Kloster in der Präfektur Yushu, China
Surmang ist ein tibetisch-buddhistisches Kloster in der Präfektur Yushu, Tibet, das auf großer Höhe liegt und aus neun religiösen Gebäuden besteht. Die Bauten zeigen traditionelle tibetische Architektur mit aufwendig geschnitzten Holzelementen und Wandmalereien im Inneren.
Surmang wurde 1414 von Trungmase gegründet, einem Schüler des fünften Gyalwa Karmapa, und gehört damit zu den ältesten Klöstern der Region. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es mehrmals zerstört, zuletzt während der Kulturrevolution, und danach jedes Mal wiederaufgebaut.
Surmang bewahrt die Surmang-Kagyu-Linie, einen Zweig des tibetischen Buddhismus, der Lehren aus der älteren Nyingma-Schule aufgenommen hat. Besucher können in den Ritualen und der Ausgestaltung der Gebäude Spuren beider Traditionen entdecken.
Die Region ist wenig erschlossen und bietet nur begrenzte Versorgungsmöglichkeiten, weshalb eine sorgfältige Reisevorbereitung wichtig ist. Wegen der großen Höhe sollten Besucher sich Zeit nehmen, sich zu akklimatisieren, und körperlich gut vorbereitet sein.
Der Name Surmang leitet sich von den unregelmäßig geformten Schilfhütten ab, in denen die ersten Mönche lebten, und bedeutet auf Tibetisch in etwa 'viele Ecken'. Chogyam Trungpa, ein bekannter Meister des 20. Jahrhunderts, war hier Abt, bevor er in den Westen ging und dort den Buddhismus lehrte.
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