Kulturpalast der Nationalitäten, Kulturzentrum im Bezirk Xicheng, China
Der Kulturpalast der Nationalitäten ist ein 13-stöckiges Gebäude in Pekings Bezirk Xicheng, das einen zentralen Ausstellungssaal sowie einen Ost- und einen Westflügel umfasst. Die Flügel beherbergen unter anderem ein Museum, eine Kunstgalerie, eine Bibliothek, ein Theater und ein Gästehaus, die alle von der staatlichen Behörde für ethnische Angelegenheiten verwaltet werden.
Der Palast wurde 1959 als eines der sogenannten Zehn Großen Bauten Pekings errichtet und war von Beginn an dazu bestimmt, die ethnische Vielfalt der Volksrepublik China zu zeigen. Er war damals das erste von fünfundfünfzig in der Stadt registrierten Museen.
Das Gebäude beherbergt ein Museum, das Alltagsgegenstände, Kleidung und Musikinstrumente aus verschiedenen ethnischen Gruppen Chinas zeigt. Wer durch die Ausstellungsräume geht, bekommt einen direkten Eindruck davon, wie unterschiedlich das Leben in verschiedenen Teilen des Landes aussieht.
Die verschiedenen Bereiche des Komplexes sind rund um die zentrale Halle und die Seitenflügel angeordnet, was die Orientierung erleichtert. Da sich die Ausstellungen über mehrere Etagen verteilen, lohnt es sich, genügend Zeit einzuplanen.
Die Außenfassade des Gebäudes ist weiß gehalten und mit pfauenblauen Dachziegeln gedeckt, was eine Kombination ist, die in Peking selten zu sehen ist. Über dem Eingang sind chinesische Schriftzeichen angebracht, die Konzepte wie Solidarität und Fortschritt darstellen, ein direktes Zeugnis der Gründungszeit.
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