Houhai, See im Norden von Peking, China
Houhai ist der südliche Abschnitt der drei verbundenen Seen von Shichahai und wird von traditionellen Gebäuden und Weidenbäumen gesäumt. Das Wasser erstreckt sich unter alten Strukturen hindurch, die das Stadtbild seit Jahrhunderten prägen.
Während der Yuan-Dynastie von 1271 bis 1368 diente Houhai als nördliche Endstation des Großen Kanals, der Peking mit Hangzhou verband. Diese Wasserstraße war für den Handel und die Versorgung der wachsenden Stadt entscheidend.
Der Seeufer ist von Tempeln durchsetzt, darunter der Guangji-Tempel und der Huitong-Tempel, die die buddhistische und taoistische Vergangenheit Beijings widerspiegeln. Die Einheimischen nutzen diese Orte noch heute als Orte der Besinnung und des spirituellen Austauschs.
Das Gebiet ist mit der U-Bahn-Linie 6 bis zur Station Beihai North erreichbar, von wo aus ein kurzer Spaziergang zum See führt. Flache Wege rund um das Ufer ermöglichen einfaches Erkunden, wobei es rund um die Ufer mehrere Zugangspunkte gibt.
In den Wintermonaten von Dezember bis Februar friert der Seespiegel zu und wird zur natürlichen Eisfläche, auf der Einheimische traditionelle Eislauftechniken üben. Dieses saisonale Phänomen hat eine lange Tradition in der Region.
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