Hangzhou Botanical Garden, Botanischer Garten am Westsee, China
Der Hangzhou-Botanische Garten ist ein großes Grünflächenareal am Fuße des Jade-Spring-Berges mit spezialisierten Bereichen, darunter ein Bambuswald und ein Klassifikationsgarten für Pflanzenstudien. Die Anlage zeigt eine breite Palette an Pflanzenarten in thematisch organisierten Sektionen, die sowohl Besucher als auch Forscher anziehen.
Der Garten wurde 1956 gegründet und wuchs aus einem lokalen Naturschutzprojekt zu einer bedeutenden Forschungseinrichtung heran. Heute ist er mit dem Büro für Gartengestaltung der Stadt verbunden und setzt die ursprüngliche Idee des Pflanzenschutzes in modernem Maßstab fort.
Im Garten wachsen über 5000 Pflaumenbäume, die im Winter blühen und die chinesische Tradition der Verehrung von Pflaumenblüten in der kalten Jahreszeit fortsetzen. Diese Bäume prägen das Landschaftsbild und ziehen Besucher an, die die zarten Blüten in der winterlichen Stille bewundern möchten.
Das Gelände ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und liegt in einer begehbaren Entfernung vom Westsee-Ufer. Flache und ausgeschilderte Wege machen das Erkunden der verschiedenen Gartenbereiche relativ einfach, auch wenn die Größe einen längeren Besuch ermöglicht.
Eine spezielle Bambusart im Garten, das Damaozhu, wächst mit bemerkenswert schnellen Raten und kann nachts um erhebliche Höhe zunehmen. Dieses schnelle Wachstum fasziniert Besucher und Botaniker gleichermaßen, da es eine der erstaunlichsten Anpassungen der Pflanzenwelt zeigt.
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