Pagode des Chengtian-Tempels, Buddhistische Pagode in Yinchuan, China.
Der Pagoda des Chengtian-Tempels ist ein elfstöckiger Ziegelbau in Oktagonform, der sich auf einem quadratischen Sockel erhebt. Die Struktur besteht aus mehreren Ebenen mit kleinen Erkern und wird von einer Spitze gekrönt, die das gesamte Dachungsprofil des Bauwerks bestimmt.
Das Original wurde Mitte des 11. Jahrhunderts während der Westlichen Xia-Dynastie erbaut und war Teil der Tempelanlage, die diese Epoche prägte. Nach einem Erdbeben wurde die Struktur später grundlegend erneuert und nahm dabei ihre heutige Form an.
Der Stupa war lange Zeit ein Ort der buddhistischen Verehrung und zieht heute Besucher an, die mehr über die religiösen Traditionen dieser Region erfahren möchten. Menschen kommen hierher, um die Architektur zu bewundern und ein Gefühl für die spirituelle Rolle zu bekommen, die dieses Bauwerk in der lokalen Geschichte gespielt hat.
Der Besuch ist möglich durch das Besteigen einer Innentreppenanlage, die zu verschiedenen Ebenen führt und Ausblicke nach draußen bietet. Gutes Schuhwerk ist empfehlenswert, da die Treppen eng und steil sind, besonders in den höheren Abschnitten.
An den Ecken jedes Stockwerks sind kleine Eisenglocken befestigt, die bei Windeinwirkung ertönen und der Struktur zu verschiedenen Jahreszeiten unterschiedliche Klänge verleihen. Dieser akustische Effekt entstand durch traditionelle handwerkliche Details, die Bewegung und Klang miteinander verbinden.
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