Mönch-Fanzhou-Pagode, Pagode in Shanxi in Nordchina aus der Zeit der Tang-Dynastie
Die Mönch-Fanzhou-Pagode ist eine aus Ziegeln errichtete Struktur in Yuncheng, Shanxi-Provinz, mit einer runden Form und einer Höhe von etwa zehn Metern. Das einstöckige Bauwerk weist eine sechseckige Innenform auf, mit einem nach unten zeigenden hemisphärischen Element an der Spitze und steinernen Erkern an der Südseite.
Das Bauwerk wurde 822 errichtet, ursprünglich als Teil des Baoguo-Tempels, um den verstorbenen Mönch Fanzhou zu ehren, einen geschätzten buddhistischen Meister der Tang-Dynastie. Über mehr als tausend Jahre hinweg hat es alle Veränderungen überdauert und bleibt als seltenes Beispiel der Ziegelarchitektur aus dieser Zeit erhalten.
Der Name des Bauwerks bezieht sich auf den Mönch Fanzhou, einen verehrten buddhistischen Meister aus der Tang-Dynastie, dessen sterbliche Überreste hier ruhen. Besucher können an diesem Ort die Verbindung zwischen Spiritualität und Architektur erkennen, die das Alltagsleben und die Überzeugungen jener Zeit widerspiegelt.
Der Ort befindet sich in dem ruhigen Dorf Sibeiqu im Nordwesten Yunchengs und ist mit dem Auto leicht erreichbar, worauf ein Spaziergang durch die Dorfwege folgt. Die umgebende ländliche Landschaft und die alten Bäume schaffen eine friedliche Umgebung, die zum Erkunden und ruhigen Verweilen einlädt.
Eine Inschrift auf dem Bauwerk erzählt die Lebensgeschichte des Mönch Fanzhou und erklärt seine Konstruktion, wobei die meisten Zeichen nach über tausend Jahren noch klar lesbar sind. Diese Steininschrift bietet Besuchern einen direkten Einblick in die Worte jener Zeit und die Gründe für den Bau.
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