Xiyue Miao, Taoistischer Tempel in Huayin, China.
Der Xiyue-Tempel ist eine taoistische Tempelanlage am Fuße des Berges Hua, die mit traditioneller chinesischer Architektur aus vielen verbundenen Gebäuden und offenen Höfen besteht. Der Komplex umfasst verschiedene Hallen für unterschiedliche Zwecke, wobei Treppen und Wege Besucher durch das gesamte Gelände führen.
Die Anlage wurde um 134 v.Chr. unter Kaiser Wu der Westlichen Han-Dynastie gegründet, um die Bergverehrung in dieser Region zu formalisieren. Über viele Jahrhunderte hinweg wurde der Tempel mehrfach erweitert und verwaltet, wobei er seine Bedeutung als wichtiges Religionszentrum bis zur Gegenwart bewahrt hat.
Der Tempel zieht Besucher an, die Taoisten bei ihren täglichen Ritualen beobachten möchten und die räumliche Anordnung der Gebäude widerspiegelt die hierarchische Struktur des taoistischen Glaubens. Die verschiedenen Hallen sind nach religiösen Funktionen angeordnet, was zeigt, wie Taoisten ihre spirituelle Praxis strukturieren.
Das Gelände ist an den meisten Tagen zugänglich und kann selbstständig erkundet werden, wobei die Wege und Treppen gut für Besucher zu erkennen sind. Festes Schuhwerk ist empfohlen, da die Gelände hügelig ist und steinerne Treppen häufig vorkommen.
Die Anlage wurde aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit dem kaiserlichen Palast in Peking scherzhaft als das 'Verbotene Stadt von Shaanxi' bezeichnet. Diese Vergleich verdeutlicht, wie sorgfältig die Architekten die Design-Prinzipien der kaiserlichen Bauten bei der Gestaltung des Tempels anwendeten.
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