Lhotse Shar, Berggipfel in Solukhumbu, Nepal und Tibet Autonome Region, China.
Lhotse Shar ist ein Berggipfel auf 8.383 Metern Höhe, der den östlichen Gipfel des Lhotse-Massivs innerhalb der Mahalangur Himal bildet. Der Berg liegt an der Grenze zwischen Nepal und Tibet und ist durch steile Flanken und komplexe Anstiege gekennzeichnet.
Der erste erfolgreiche Aufstieg gelang 1970 den österreichischen Bergsteigern Sepp Mayerl und Rolf Walter über die südöstliche Flanke. Seitdem bleibt der Berg ein anspruchsvolles Ziel für erfahrene Kletterer aus aller Welt.
Der Name stammt aus dem Tibetischen, wobei 'Lhotse' Südpeak bedeutet und 'Shar' auf die östliche Position innerhalb der Berggruppe hinweist. Diese Bezeichnung spiegelt wider, wie die Bergsteiger die Lage und Bedeutung des Gipfels im Massiv wahrnehmen.
Die beste Zeit zum Klettern ist von September bis Oktober, wenn die Wetterbedingungen stabiler sind. Bergsteiger sollten sich vorher akklimatisieren und die richtige Ausrüstung für extreme Höhe und Kälte mitbringen.
Der Berg hat eine bemerkenswert hohe Todesquote unter seinen Besteigern, was ihn zu einem der tödlichsten Achttausender macht. Diese Gefahr spiegelt die extreme technische Schwierigkeit wider, die Kletterer unterschätzen können.
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