Hua'e Tulou, Tulou im Kreis Dabu, China
Das Hua'e Tulou ist ein massives Gebäude mit dicken lehmgestampften Wänden und mehreren Stockwerken, die sich um einen zentralen Innenhof anordnen. Dieser Hof dient als offener Versammlungsplatz und gibt dem gesamten Komplex sein prägendes Aussehen.
Das Gebäude wurde als Teil einer Bauweise errichtet, die vom 12. bis zum 20. Jahrhundert von Hakka-Menschen konstruiert wurde, die nach Schutz vor äußeren Bedrohungen suchten. Diese Art von Strukturen entwickelte sich aus praktischen Bedürfnissen zur Verteidigung und zum Zusammenleben von erweiterten Familien.
Das Innere zeigt, wie mehrere Familien zusammen lebten und arbeiteten, mit privaten Räumen für jeden Haushalt und gemeinsamen Plätzen für alltägliche Aktivitäten. Man kann noch heute sehen, wie die Bewohner die unterschiedlichen Ebenen und Ecken des Gebäudes nutzten.
Die dicken Lehmwände halten die Temperatur das ganze Jahr über konstant, sodass man sich ohne modernes Klimasystem angenehm fühlt. Beim Erkunden sollte man sich Zeit nehmen, um die verschiedenen Ebenen und Räume zu durchlaufen und zu verstehen, wie der Platz strukturiert ist.
Das Gebäude war defensiv ausgelegt mit nur einem Eingang, verstärkten Holztüren und Schießscharten in den oberen Geschossen. Diese Merkmale zeigen, wie die Bewohner ihre Sicherheit durch Architektur schafften.
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