South Summit, Berggipfel in der Autonomen Region Tibet und Nepal.
Der Südgipfel ist eine Kuppel aus Schnee und Eis am Everest, 8.749 Meter hoch, etwa 100 Meter unterhalb und 130 Meter vom Hauptgipfel entfernt. Er ist mit dem Hauptgipfel über die Cornice Traverse und den Hillary Step verbunden. Seine topografische Prominenz beträgt nur 11 Meter, daher gilt er nicht als eigenständiger Berg.
Charles Evans und Tom Bourdillon von der britischen Expedition 1953 erreichten den Süd-Gipfel am 26. Mai 1953 um 13 Uhr, konnten wegen Evans' Sauerstoffgerät aber nicht weitergehen. Drei Tage später überquerten Edmund Hillary und Tenzing Norgay ihn auf dem Weg zum Hauptgipfel. 1965 fand ein Geologe der indischen Expedition rund 30 m darüber Muschelfossilien im Kalkstein.
Bergsteiger halten hier häufig an, um Sauerstoffflaschen zu wechseln oder umzukehren; bei klarem Wetter sind der Cornice Traverse, der Hillary Step und der Hauptgipfel zu sehen. John Hunt beschrieb ihn 1953 am Südcol als „elegante Schneespitze“. Rob Halls Leichnam liegt nach dem Sturm von 1996 am Südgipfel.
Bergsteiger auf dieser Höhe müssen sorgfältig auf Wetterbedingungen und verfügbare Ressourcen wie Sauerstoff achten, da wenig Zeit zum Ausruhen bleibt. Eine gute Planung ist wichtig, um zu entscheiden, ob ein Weitergehen sicher ist.
Bei der indischen Everest-Expedition von 1965 fand ein Geologe rund 30 Meter über dem Südgipfel eine Ablagerung fossiler Muscheln im Kalkstein. Der Fund liegt damit am Hochgebirge selbst und nicht nur in dessen Umgebung. Rob Halls Leichnam liegt seit seinem Tod am 11. Mai 1996 am Südgipfel.
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