Winterhude, Wohnviertel in Hamburg-Nord, Deutschland
Winterhude ist ein Wohnviertel im Bezirk Hamburg-Nord mit breiten Straßen gesäumt von Bäumen und Gründerzeitgebäuden aus rotem Backstein. Mehrere Kanäle durchziehen das Gebiet und schaffen eine charakteristische Wasserlandschaft mit zahlreichen Brücken.
Das Gebiet entstand aus einem Bauerndorf und wurde 1874 offiziell in Hamburg eingemeindet, wo es sich danach schnell zu einem wohlhabenden Wohnviertel entwickelte. Die Infrastruktur mit Kanälen und breiten Straßen wurde in dieser Wachstumsphase gezielt angelegt.
Der Kampnagel ist ein Kulturzentrum in einem umgebauten Fabrikgebäude, in dem regelmäßig internationale Theateraufführungen und Performances stattfinden. Das Zentrum zieht Besucher an, die an zeitgenössischen Kunstformen und experimentellen Produktionen interessiert sind.
Das Viertel ist über mehrere U-Bahn-Stationen wie Sierichstraße, Borgweg und Saarlandstraße gut an den öffentlichen Nahverkehr Hamburgs angebunden. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad lässt sich die Gegend leicht erkunden, da die meisten Wohnstraßen ruhig und überschaubar sind.
Einige Häuser entlang des Goldbek-Kanals haben direkten Zugang zum Wasser und ermöglichen es den Bewohnern, Kanus oder Boote direkt von ihrem Grundstück aus ins Wasser zu lassen. Diese Wasserwohnhäuser sind ein seltenes Merkmal auch für Hamburg und geben dem Viertel einen besonderen Charakter.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.