Alster, Fluss und künstliche Seen in Hamburg und Schleswig-Holstein, Deutschland.
Die Alster ist ein Fluss mit künstlichen Seen in Hamburg und Schleswig-Holstein, der vom nördlichen Umland bis ins Zentrum der Hansestadt fließt. Das Wasser teilt sich in zwei große Becken und verbindet Grünflächen mit städtischen Uferzonen entlang seiner Strecke.
Im späten 12. Jahrhundert entstanden die ersten Stauanlagen, um Wassermühlen anzutreiben und die Strömung zu lenken. Die Becken nahmen über die folgenden Jahrhunderte ihre heutige Form an und prägten die städtische Entwicklung am Flusslauf.
Die gepflegten Uferpromenaden ziehen Spaziergänger an, die zwischen begrünten Parkflächen und Cafés entlangschlendern oder vom Wasser aus die Stadtsilhouette betrachten. An warmen Tagen rudern Einheimische auf den Seen oder versammeln sich auf Wiesen für ein entspanntes Picknick im Freien.
Bootsverleihstationen befinden sich an mehreren Uferstellen, wo man Ruderboote oder kleine Segelboote für eine Fahrt auf dem Wasser ausleihen kann. Fußwege umrunden die Becken vollständig und ermöglichen einen durchgehenden Spaziergang ohne größere Hindernisse.
Weiße Schwäne bewohnen die Gewässer das ganze Jahr über und werden von der Stadt gepflegt, eine Praxis die seit dem 16. Jahrhundert besteht. Besucher sehen die Tiere oft in kleinen Gruppen nahe den Brücken oder entlang der ruhigen Uferabschnitte schwimmen.
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