Borgfelde, Wohnviertel in Hamburg-Mitte, Deutschland.
Borgfelde ist ein Wohnviertel in Hamburg-Mitte, das sich zwischen St. Georg und Hamm erstreckt und durch die Borgfelder Straße in einen oberen und einen unteren Bereich geteilt wird. Das Viertel umfasst etwa 0,9 Quadratkilometer und verbindet verschiedene urbane Strukturen mit Wohngebäuden unterschiedlicher Bauepochen.
Das Gebiet wurde 1256 an Hamburger Bürger übertragen und diente zunächst als Weideland. Ab 1871 begann nach seiner Einstufung als Vorstadt eine systematische Bebauung mit Wohnhäusern.
Die Erlöserkirche von 1952 ist heute ein Ort für Menschen verschiedener Kulturen und Religionen, wo regelmäßig internationale Gospel-Konzerte und Nachbarschaftstreffen stattfinden. Der Kirchenraum wird von der lokalen Gemeinschaft aktiv genutzt und schafft Begegnungen über kulturelle Grenzen hinweg.
Die Gegend ist gut mit Hamburgs Verkehrsnetz verbunden, besonders durch die Berliner Tor Station mit U-Bahn- und S-Bahn-Linien sowie mehreren Busverbindungen. Besucher finden hier Zugang zu den wichtigsten Verkehrsmitteln der Stadt.
Eine Stützmauer mit mehreren Treppen ermöglicht den Zugang zu den höher gelegenen Wohnbereichen und markiert die physische Trennung zwischen Ober- und Unterborgfelde. Diese ungewöhnliche Höhenunterschiede prägen das Erscheinungsbild des Viertels auf charakteristische Weise.
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