Hammerbrook, Verwaltungsviertel in Hamburg, Deutschland.
Hammerbrook ist ein Stadtteil in Hamburg-Mitte mit einem regelmäßigen Straßennetz und Kanälen, die das Gebiet durchziehen. Das Viertel wird von modernen Bürogebäuden und Geschäftsräumen geprägt, die sich über knapp 1,6 Quadratkilometer verteilen.
Das Gebiet wurde 1383 von den Grafen von Holstein erworben und entwickelte sich von Sumpfland zu einem urbanen Raum. Nach dem Großbrand von 1842 ermöglichte ein Entwässerungsplan des Ingenieurs William Lindley die intensive Bebauung dieses Viertels.
Der Name stammt von den frühen Hammerschmieden, die hier an den Wasserkanälen arbeiteten und dem Gebiet seinen Charakter gaben. Heute zeigt sich dieser handwerkliche Ursprung noch in einzelnen Straßennamen und in der Erinnerung an die industrielle Vergangenheit des Viertels.
Das Viertel ist gut durch die S-Bahn-Station Hammerbrook mit Hamburgs Verkehrsnetz verbunden. Besucher finden hier vor allem Geschäfts- und Büroräume und sollten beachten, dass dies ein hauptsächlich kommerziell genutzter Bereich ist.
Das Viertel war 1910 eine dicht besiedelte Arbeitergegend mit etwa 60.000 Einwohnern, bevor massive Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs die Bevölkerung dezimierten. Der Wiederaufbau führte zu einer völlig neuen Funktion als modernes Geschäftsviertel statt als Wohngebiet.
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