Veddel, Industrieviertel in Hamburg, Deutschland.
Veddel ist ein Stadtteil auf drei Elbinseln im Norden Hamburgs, der Wohngebiete und Industriezonen verbindet. Das Gebiet erstreckt sich über mehrere Kilometer und wird durch Wasserstraßen geprägt, die seine drei separaten Landflächen umgeben.
Das Gebiet war ursprünglich Ackerland und wurde nach der Gründung des Hamburger Freihafens zum Hafenviertel umgewandelt. Ab 1885 entstanden hier Wohngebäude, um Platz für wachsende Hafenaktivitäten zu schaffen.
Der Ort trägt den Namen einer historischen Schleuse und wird heute von Menschen geprägt, die in den umliegenden Industrien und Häfen arbeiten. Die Bewohner prägen das Viertel durch ihre alltägliche Nutzung der öffentlichen Räume und ihre Verbindung zur Hafenarbeit.
Die S-Bahn-Station Veddel verbindet das Viertel mit der Hamburger Innenstadt und dem Rest des Ballungsraums. Der beste Weg, das Gebiet kennenzulernen, ist es, zu Fuß durch die verschiedenen Inseln zu gehen und die unterschiedlichen Zonen zu erkunden.
Die Slomansiedlung ist eines der ersten Arbeitersiedlungen Hamburgs und zeigt, wie frühe Versuche zur Verbesserung der Wohnbedingungen aussahen. Heute kann man dort noch die Architektur dieser Reformbewegung sehen, die speziell für Hafenarbeiter entstand.
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