Waltershof, Hafenbezirk in Hamburg-Mitte, Deutschland.
Waltershof ist ein Hafenviertel in Hamburg-Mitte, das sich entlang des Nordelufe-Flusses erstreckt und als großes Containerumschlagterminal dient. Das Gelände umfasst mehrere Häfen für den Schiffsverkehr und wird von modernen Containerbrücken geprägt.
Das Viertel war ursprünglich ein Wohngebiet, wurde aber nach der Sturmflut von 1962 in eine Industriezone umgewandelt, um den Hafen auszubauen. Diese Umgestaltung prägte die Entwicklung des modernen Containerverkehrs in Hamburg.
Der Hafen von Waltershof ist Treffpunkt für Seeleute aus der ganzen Welt, die in den Pausen zwischen ihren Fahrten hier zusammenkommen. Die verschiedenen Nationalitäten und Sprachen prägen das Bild des Viertels und zeigen seine Rolle als internationales Knotenpunkt der Schifffahrt.
Das Viertel ist durch den Elbtunnel und die Köhlbrand-Brücke mit anderen Stadtteilen verbunden, was die Anfahrt mit dem Auto ermöglicht. Als Industriegebiet ist es eher für Geschäftsbesuche geeignet, weniger für Freizeitaktivitäten ohne spezielles Interesse am Hafenbetrieb.
Trotz seiner enormen industriellen Ausstattung mit Dutzenden modernen Containerbrücken am Burchardkai-Terminal lebt dort kaum jemand dauerhaft. Diese Gegensätzlichkeit zwischen der Größe des Hafenbetriebs und der fast menschenleeren Landschaft macht den Ort besonders bemerkenswert.
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