Harvestehude, Wohnviertel in Eimsbüttel, Hamburg, Deutschland
Harvestehude ist ein Wohnviertel im Bezirk Eimsbüttel in Hamburg und erstreckt sich entlang des Außenalster-Sees mit einer vielfältigen Architektur aus Villen, Mehrfamilienhäusern und modernen Wohnkomplexen. Das Gelände kombiniert private Wohnbereiche mit öffentlichen Grünflächen und Wasserzugang.
Der Name geht auf das Johanniskloster zurück, das ursprünglich Herwardeshude hieß und 1295 aus Altona an diese Stelle verlegt wurde. Das Viertel entwickelte sich später zu einem wohlhabenden Wohngebiet mit bedeutenden Bauprojekten im 20. Jahrhundert.
Der Stadtteil prägt das Bild des Norddeutschen Rundfunks, dessen Gebäude das Stadtbild dominieren und die Verbindung zu Medien und Kultur sichtbar machen. Die Bewohner nutzen die Nähe zum Wasser und zu Parks für alltägliche Freizeitaktivitäten.
Das Viertel ist über öffentliche Verkehrsmittel und Radwege gut erreichbar und bietet viele Wege zum Wasser. Der nahegelegene Isemarkt unter dem Hochbahn-Viadukt funktioniert als Treffpunkt und bietet Wochenmärkte mit vielen Ständen.
Auf dem NDR-Gelände steht das Heinrich-Hertz-Denkmal mit der Ätherwelle-Skulptur, die Radiowellen durch verschlungene Formen darstellt. Diese Kunstwerk erinnert an den Physiker und die Verbindung des Ortes zur Wissenschaft und Kommunikation.
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