Scharhörn, Unbewohnte Insel in der Nordsee, Deutschland
Scharhörn ist eine unbewohnte Insel in der Hamburger Wattenmeer-Region und erstreckt sich über etwa 43 Hektar mit Salzwiesen und Sandbänken. Die Insel dient vielen Vogelarten als Brut- und Rastplatz auf ihren Wanderungsrouten.
Die Insel war ab 1939 Schauplatz von Forschungen des Instituts für Vogelforschung, die bis 1975 andauerten und grundlegende Erkenntnisse über Vogelzugmuster lieferten. Diese wissenschaftliche Arbeit legte den Grundstein für die spätere Unterschutzstellung des Gebietes.
Vogelwarte halten sich von April bis Oktober auf der Insel auf, dokumentieren Arten und schützen Brutgebiete vor Störungen.
Die Insel ist für normale Besucher nicht zugänglich und erfordert spezielle Genehmigungen sowie Transportmittel von der Nachbarinsel. Nur Vogelwarte und Forscher dürfen das Gebiet betreten.
Hier wurden bereits mehr als 160 Vogelarten beobachtet, darunter seltene Arten wie der Wiedehopf. Die hohe Artenvielfalt macht die kleine Insel zu einem Hotspot für Ornithologen aus aller Welt.
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