Reutlingen, Verwaltungszentrum in Baden-Württemberg, Deutschland
Reutlingen ist eine Kreisstadt am Fuß der Achalm, einem Berg der Schwäbischen Alb, südlich von Stuttgart in Baden-Württemberg. Der Fluss Echaz durchfließt das Stadtgebiet, und die Altstadt liegt in einer flachen Senke zwischen sanft ansteigenden Hügeln und grünen Höhenzügen.
Kaiser Friedrich II. verlieh dem Ort im frühen 13. Jahrhundert Stadtrechte und erhob ihn zur Freien Reichsstadt. Dieser Status blieb bis 1802 bestehen, als die Stadt an Württemberg fiel und ihre direkte Unterstellung unter den Kaiser verlor.
Der Name der Stadt stammt vom alten Ortsnamen Ruithelingas, der auf einen Ortsgründer namens Rutil oder Reutil zurückgeht. In der Marienkirche hängen mittelalterliche Fresken an den Wänden, während Besucher zwischen schlichten Holzbänken hindurch zur hinteren Kapelle mit der Nachbildung des Heiligen Grabes gehen können.
Die Altstadt lässt sich bequem zu Fuß erkunden, und die meisten Gassen führen auf den Marktplatz zu. Wer die Achalm besteigen möchte, findet am Stadtrand Wanderwege, die nach etwa einer Stunde Aufstieg den Berggipfel erreichen.
Die Spreuerhofstraße ist mit nur 31 Zentimetern Breite die schmalste Gasse der Welt, die offiziell im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet ist. Passanten müssen sich seitlich drehen, um sich hindurchzuzwängen, und an manchen Stellen berühren sich die beiden Hauswände fast.
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